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Über dstoecklin

HSG Alumni | Head of Social Media bei comparis.ch | Dozent für Social Media und Digital Communication | Mitglied Fasnachtsgesellschaft Basler Rolli 1969 | Bücherwurm

#52in2017: 52 Wochen, 52 Bücher

In einem Jahr 52 Bücher lesen – das war meine Herausforderung für das Jahr 2017. Sachbücher, Biographien, Romane und Krimis: Für jeden Geschmack war etwas dabei. Deshalb sollen hier zuerst die besten respektive inspirierendsten Bücher in jedem Genre genannt sein.

Sachbuch

Hacking Marketing von S. Brinker

Biographie

Let My People Go Surfing von Y. Chouinard

Roman

Der Schatten des Windes von C. Ruiz Zafòn

Krimi

Der nasse Fisch von V. Kutscher

Insgesamt las ich 15’277 Seiten. Das sieht auf den ersten Blick nach sehr viel aus. Aber herunter gebrochen auf die einzelnen Wochen wird die Aufgabe realistisch: Pro Woche waren es im Durchschnitt lediglich etwas mehr als 290 Seiten. Verteilt auf das ganze Jahr, sah das folgendermassen aus:

Erfreulicherweise war kein Buch richtig schlecht. Ganz im Gegenteil: Neben den bereits genannten vier Büchern, waren viele tolle Geschichten dabei. Deshalb hier abschliessend ein Auflistung mit den weiteren 48 Büchern. Viel Spass beim Lesen!

Sachbücher

  • 64 Grundregeln Essen von M. Pollan
  • Abschlussarbeiten im Studium anleiten, betreuen und bewerten von E. Buff Keller und S. Jörissen
  • Das Pinguin Prinzip von J. Kotter und H. Rathgeber
  • Der Weg zur Knechtschaft von F. A. Hayek
  • Die Aufmerksamkeitsfalle von M. Zehnder
  • Die Content-Revolution im Unternehmen von K. Eck und D. Eichmeier
  • Die Ursprünge der menschlichen Kommunikation  von M. Tomasello
  • Einstieg in die Führungsrolle von H. Hofbauer
  • Gegen Wahlen von D. van Reybrouck
  • Kompetenzorientierte Hochschullehre von H. Bachmann
  • Musenküsse von M. Curry
  • One minute to midnight von M. Dobbs
  • Partei der Extreme von T. Lütjen
  • Web oder stirb! von K. Hoffmann

Biographien

  • Augustus von J. Williams
  • Elon Musk von A. Vance
  • Shoe Dog von P. Knight

Romane und Erzählungen

  • Butcher’s Crossing von J. Williams
  • Cox oder der Lauf der Zeit von C. Ransmayr
  • Das Gespenst von Canterville von O. Wilde
  • Das Verschwinden des Philip S. von U. Edschmid
  • Der alte Mann und das Meer von E. Hemingway
  • Die Toten von C. Kracht
  • Dr glai Brinz von A. de Saint-Exupéry
  • Ein Monat auf dem Land von J. L. Carr
  • Hagard von L. Bärfuss
  • Herr Lehmann von S. Regener
  • Kommt ein Pferd in die Bar von D. Grossmann
  • Mein Vater war ein Mann an Land und im Wasser ein Walfisch von E. Steinbeck
  • Montauk von M. Frisch
  • tschik von W. Herrndorf
  • Wie die Steeple Sinderby Wanderers den Pokal holten von J. L. Carr

Krimis und Thriller

  • 2/14 von N. Larson
  • Das Kartel von D. Winslow
  • Der Bankier Gottes von C. Cueni
  • Erster Funke von P. Ivanov
  • Hallo i bims der Faust von R. vong Goethe
  • Ihr sollt den Fremden lieben von A. Bodenheimer
  • Kein Sterbenswort von H. Coben
  • Lange Schatten von R. von Siebenthal
  • Luzerner Todesmelodie von M. Mansour
  • Schwarze Diamanten von M. Walker
  • Sechs mal zwei von A. Dahl
  • Sieben minus eins von. A. Dahl
  • Tage der Toten von D. Winslow
  • Tödlicher Mittsommer von V. Sten
  • Unter den Trümmern verborgen von A. Gold
  • Verfolgung von D. Lagercrantz

Social Selling: Zwölf Tipps für eine erfolgreiche Nutzung

Der Tool-Anbieter SoAmpli hat ein aktuelles eBook mit zwölf praktischen Tipps für den Umgang mit Social-Selling-Initiativen veröffentlicht. Spannend ist insbesondere folgender Leitfaden für den Start von Social-Selling-Initiativen.

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Leitfaden für den Erfolg mit Social Selling (SoAmpli)

Ob zur Nutzung von Social-Media-Plattformen, Stärkung der eigenen Personenmarke oder erfolgreichen Inhalten für Social Selling: Am Thema interessierte Leser finden in diesem kompakten eBook viele weitere praxisorientierte Tipps.

Link zum eBook: https://goo.gl/9Xv6ER

Transparenz: Der Autor dieses Beitrags nutzt in der täglichen Arbeit SoAmpli.

Branded Entertainment: Mehrwert mit dem Buzzword

Gemäss Einschätzungen von Experten sind 61% der Kunden eher bereit etwas von einem Unternehmen kaufen, welches massgeschneiderte Inhalte publiziert. Insbesondere wenn der Inhalt unterhaltsam ist! Vielleicht erklärt dies, warum Branded Entertainment zu einem Buzzword wurde.

Doch um was geht es grundsätzlich bei Branded Entertainment? Serviceplan definiert den Begriff folgendermassen:

„Branded Entertainment ist das Mittel einer inhaltlich geführten Kommunikation in Bewegtbild- und Textformaten und steht für Unterhaltung im Auftrag einer Marke.“

Etwas ketzerisch kann man auch sagen: Product Placement in digitalen Medien. Und damit greift Branded Entertainment auf eine lange Tradition zurück. Denn bereits in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts nutze beispielsweise P&G – zuerst im Radio, dann im TV – dieses Instrument. Das grosse Buzzword Branded Entertainment gibt es also schon lange. Wobei das ja nicht per se schlecht oder negativ sein muss.

Bleibt die Frage, warum Branded Entertainment gerade jetzt zum gehypten Buzzword wird? Diese Frage kann mit den sich ändernden Gewohnheiten und Aufmerksamkeitsspannen erklärt werden. In Anbetracht der Tatsache, dass Millenials in Windeseile zur kaufkräftigsten Generation heranwachsen, müssen Unternehmen sich auf die Bedürfnisse und Gewohnheiten dieser Generation einstellen. Millenials sind viel weniger oft bereit Produkte aufgrund von klassischen Marketingmassnahmen zu kaufen wie die Generation ihrer Eltern. Dafür legen sie mehr Wert auf durch Unternehmen produzierte Inhalte mit Mehrwert. Und genau dort liegt die Chance, welche Unternehmen mit Branded Entertainment nutzen möchten. Oder wie es die Experten von Serviceplan ausdrücken:

„In Zeiten des radikalen Umbruchs in der Nutzung von Medien müssen sich Marken mit eigenen, relevanten Inhalten, nicht nur mit Werbebotschaften, dem Wettbewerb um die Aufmerksamkeit ihrer Zielgruppen stellen.“

Und so kann das dann aussehen:

Wobei das Buzzword Branded Entertainment auch in der Schweiz definitiv angekommen ist. Dies zeigen die folgenden Beispiele von Swisscom und Comparis.

Sieht das aber nicht nach Content Marketing aus? Einem anderen Buzzword in der Kommunikationswelt. In der Tat werden Branded Entertainment und Content Marketing oft gleichgesetzt. Und komplett falsch ist dies nicht. Geht es doch im Content Marketing um die Erstellung und Distribution von Inhalten mit Mehrwert. Wobei der Mehrwert durch Information, Beratung oder Unterhaltung entsteht. Und genau in der Unterhaltung liegt eine der Gemeinsamkeiten von Branded Entertainment und Content Marketing.

Aus Unternehmenssicht bietet Branded Entertainment Nutzen auf drei Ebenen: Es stärkt die Marke und lässt Geschichten erzählen, die Zielgruppe wird erreicht und es gibt einen Grund für Aufmerksamkeit. Sind in einem Unternehmen alle wichtigen Entscheidungsträger von diesen Vorteilen überzeugt und wurde ein „Go“ für eine Branded Entertainment Kampagne erteilt, empfiehlt sich ein dreistufiges Verfahren:

  1. Ziele setzen;
  2. Idee entwickeln;
  3. Content produzieren und distribuieren.

Aber: Der Erfolg mit Branded Entertainment stellt sich nicht von alleine ein. So hat die Y&R Group Switzerland fünf Schlüssel für erfolgreiches Branded Entertainment definiert:

  1. Nicht alles funktioniert bei jeder Marke.
  2. Ein Publikum aufzubauen funktioniert anders, als eines zu mieten.
  3. Premium-Content inspiriert zu Premium-Engagement.
  4. Unterhaltsamen Content zu kreieren ist nur eine Seite der Medaille.
  5. Bemerkenswerter Content benötigt eine einzigartige Idee.

Was bleibt als Fazit? Branded Entertainment wird sich zu einer weiteren Variante der zeitgemässen Markenkommunikation entwickeln – ist aber kein Selbstläufer.

Transparenz: Der Autor dieses Artikels arbeitet als Head of Social Media bei Comparis und war massgeblich an der im Artikel erwähnten Branded Entertainment Kampagne beteiligt.

Image Insights: Bilderkennung bei Brandwatch

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte! Diese bekannte Sprichwort gilt auch fürs Social Media Monitoring. Denn beim Veröffentlichen von Bildern, welche Logos von Marken enthalten, verzichten 80% der Autoren auf die Nennung der Marke im Beitrag. Und dementsprechend finden Monitoring-Tools, welche lediglich Texte bearbeiten, diese Bilder nicht. Ergo: Ohne ein Monitoring-Tool mit Bilderkennung, verpasst man als Unternehmen all diese Bilder!

Der Anbieter Brandwatch geht nun einen Schritt weiter: Die neue Lösung „Image Insights“ erkennt Logos in Bildern. Egal ob das eigene Logo oder das Logo der Konkurrenz.

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„Image Insights“ von Brandwatch in Aktion

Brandwatch gibt in den Unterlagen zu „Image Insights“ an, dass ihre Lösung zehn mal genauer arbeitet als die Lösungen der Konkurrenz. Das bedeutet: Weniger Spam und weniger Dubletten.

Für Nutzer von Monitoring-Tools bietet die Bilderkennung viele Vorteile und Anwendungsfelder. Brandwatch listet zehn solche Anwendungsfelder auf:

  1. Nutzergenerierte Inhalte entdecken
  2. ROI der Werbung berechnen
  3. Influencer entdecken
  4. Erkennen, wo Kunden Produkte (tatsächlich) nutzen
  5. Virale „Hits“ entdecken, bevor sie sich verbreiten
  6. Produktfeedback analysieren
  7. Missbräuche aufdecken
  8. Schädliche Inhalte frühzeitig entdecken
  9. Konkurrenz mittels Benchmarking analysieren
  10. Das eigene Logo überall finden

Weitere Informationen zu „Image Insights“ (inklusive Video): https://www.brandwatch.com/de/2017/06/image-insights/

Employee Advocacy: Mitarbeiter als Botschafter Teil 2

Im Beitrag „Employee Advocacy: Mitarbeiter als Botschafter“ vom Oktober 2015 wurde das Konzept der Employee Advocacy vorgestellt und auf spannende Tools für die Umsetzung hingewiesen.

Das Konzept der Employee Advocacy beschreibt die Bewerbung eines Unternehmens durch die Mitarbeiter.

Wie dies im Umfeld digitaler Marketing- und Kommunikationskonzepte normal ist, entwickelt sich auch die Tool-Landschaft im Bereich Employee Advocacy konstant weiter. Deshalb lohnt sich mehr als eineinhalb Jahre später ein Blick auf die im Artikel genannten Tools sowie neue Anbieter.

Die vier im ersten Beitrag genannten Tools Dynamic Signal, Hootsuite Amplify, Smarp und SoAmpli sind weiterhin aktiv. Weitere spannende Tools sind LinkedIn Elevate, Oktopost, Bambu, EveryoneSocial und Sociabble.

LinkedIn Elevate

Der grosse Vorteil von LinkedIn Elevate dürfte auf den ersten Blick ersichtlich sein: Es baut auf dem weltweit grössten Netzwerk zur Pflege von Geschäftskontakten auf. Und ist daher so nah wie möglich an den relevanten Zielgruppen. Mit der Elevate-Erweiterung positioniert sich LinkedIn erfolgreich im Employee Advocacy Umfeld und ermöglicht es Firmen ihre Mitarbeiter bei der Publikation von Qualitätsinhalten einzuspannen.

Oktopost

Oktopost ist ein bekanntes Social Media Management Tool für B2B-Unternehmen, welches unter anderem mit einer einfachen Oberfläche überzeugen kann. Durch die Erweiterung der Plattform mit Employee Advocacy Funktionalitäten eignet es sich bestens für bestehende Oktopost Kunden.

Bambu

Ähnliche Vorteile kann Bambu vorweisen: Es ist Teil von Sprout Social. Auch dieses Tool gibt Mitarbeitern ein tolles Werkzeug an die Hand, um Unternehmensinhalte auf einfache Weise in den eigenen Netzwerken zu veröffentlichen. Das Tool verfügt über ausgeklügelte Funktionalitäten für Administratoren, wie beispielsweise der Möglichkeit Beiträge mit Start- und Enddaten zu versehen. Zudem ermöglicht das Dashboard einen schnellen Überblick über die besten und damit teilenswertesten Beiträge.

EveryoneSocial

Die Lösung von EveryoneSocial ist insofern spannend, da sie sich sehr stark auf einzelne Teams und deren Mitglieder konzentriert. Dadurch soll die Garantie, dass Inhalte für die Mitarbeiter interessant sind abgesichert werden. Was wiederum die Aktivität auf der Plattform positiv beeinflusst.

Sociabble

Sociabble positioniert sich in der Employee Advocacy Landschaft als Tool, welches mehr als nur eine technologische Lösung anbietet. Die Kunden werden über unterschiedliche Dienstleistungen eng begleitet, was den Erfolg erhöhen soll.

Strategie Sociabble

Launchplan von Sociabble

Dass dies ein wesentliches Element erfolgreicher Employee Advocacy Programme ist, wurde auf diesem Blog bereits mehrfach beschrieben:

Eine Übersicht an Employee Adocacy Tools bietet G2Crowd.