Social Selling: Zwölf Tipps für eine erfolgreiche Nutzung

Der Tool-Anbieter SoAmpli hat ein aktuelles eBook mit zwölf praktischen Tipps für den Umgang mit Social-Selling-Initiativen veröffentlicht. Spannend ist insbesondere folgender Leitfaden für den Start von Social-Selling-Initiativen.

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Leitfaden für den Erfolg mit Social Selling (SoAmpli)

Ob zur Nutzung von Social-Media-Plattformen, Stärkung der eigenen Personenmarke oder erfolgreichen Inhalten für Social Selling: Am Thema interessierte Leser finden in diesem kompakten eBook viele weitere praxisorientierte Tipps.

Link zum eBook: https://goo.gl/9Xv6ER

Transparenz: Der Autor dieses Beitrags nutzt in der täglichen Arbeit SoAmpli.

Branded Entertainment: Mehrwert mit dem Buzzword

Gemäss Einschätzungen von Experten sind 61% der Kunden eher bereit etwas von einem Unternehmen kaufen, welches massgeschneiderte Inhalte publiziert. Insbesondere wenn der Inhalt unterhaltsam ist! Vielleicht erklärt dies, warum Branded Entertainment zu einem Buzzword wurde.

Doch um was geht es grundsätzlich bei Branded Entertainment? Serviceplan definiert den Begriff folgendermassen:

„Branded Entertainment ist das Mittel einer inhaltlich geführten Kommunikation in Bewegtbild- und Textformaten und steht für Unterhaltung im Auftrag einer Marke.“

Etwas ketzerisch kann man auch sagen: Product Placement in digitalen Medien. Und damit greift Branded Entertainment auf eine lange Tradition zurück. Denn bereits in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts nutze beispielsweise P&G – zuerst im Radio, dann im TV – dieses Instrument. Das grosse Buzzword Branded Entertainment gibt es also schon lange. Wobei das ja nicht per se schlecht oder negativ sein muss.

Bleibt die Frage, warum Branded Entertainment gerade jetzt zum gehypten Buzzword wird? Diese Frage kann mit den sich ändernden Gewohnheiten und Aufmerksamkeitsspannen erklärt werden. In Anbetracht der Tatsache, dass Millenials in Windeseile zur kaufkräftigsten Generation heranwachsen, müssen Unternehmen sich auf die Bedürfnisse und Gewohnheiten dieser Generation einstellen. Millenials sind viel weniger oft bereit Produkte aufgrund von klassischen Marketingmassnahmen zu kaufen wie die Generation ihrer Eltern. Dafür legen sie mehr Wert auf durch Unternehmen produzierte Inhalte mit Mehrwert. Und genau dort liegt die Chance, welche Unternehmen mit Branded Entertainment nutzen möchten. Oder wie es die Experten von Serviceplan ausdrücken:

„In Zeiten des radikalen Umbruchs in der Nutzung von Medien müssen sich Marken mit eigenen, relevanten Inhalten, nicht nur mit Werbebotschaften, dem Wettbewerb um die Aufmerksamkeit ihrer Zielgruppen stellen.“

Und so kann das dann aussehen:

Wobei das Buzzword Branded Entertainment auch in der Schweiz definitiv angekommen ist. Dies zeigen die folgenden Beispiele von Swisscom und Comparis.

Sieht das aber nicht nach Content Marketing aus? Einem anderen Buzzword in der Kommunikationswelt. In der Tat werden Branded Entertainment und Content Marketing oft gleichgesetzt. Und komplett falsch ist dies nicht. Geht es doch im Content Marketing um die Erstellung und Distribution von Inhalten mit Mehrwert. Wobei der Mehrwert durch Information, Beratung oder Unterhaltung entsteht. Und genau in der Unterhaltung liegt eine der Gemeinsamkeiten von Branded Entertainment und Content Marketing.

Aus Unternehmenssicht bietet Branded Entertainment Nutzen auf drei Ebenen: Es stärkt die Marke und lässt Geschichten erzählen, die Zielgruppe wird erreicht und es gibt einen Grund für Aufmerksamkeit. Sind in einem Unternehmen alle wichtigen Entscheidungsträger von diesen Vorteilen überzeugt und wurde ein „Go“ für eine Branded Entertainment Kampagne erteilt, empfiehlt sich ein dreistufiges Verfahren:

  1. Ziele setzen;
  2. Idee entwickeln;
  3. Content produzieren und distribuieren.

Aber: Der Erfolg mit Branded Entertainment stellt sich nicht von alleine ein. So hat die Y&R Group Switzerland fünf Schlüssel für erfolgreiches Branded Entertainment definiert:

  1. Nicht alles funktioniert bei jeder Marke.
  2. Ein Publikum aufzubauen funktioniert anders, als eines zu mieten.
  3. Premium-Content inspiriert zu Premium-Engagement.
  4. Unterhaltsamen Content zu kreieren ist nur eine Seite der Medaille.
  5. Bemerkenswerter Content benötigt eine einzigartige Idee.

Was bleibt als Fazit? Branded Entertainment wird sich zu einer weiteren Variante der zeitgemässen Markenkommunikation entwickeln – ist aber kein Selbstläufer.

Transparenz: Der Autor dieses Artikels arbeitet als Head of Social Media bei Comparis und war massgeblich an der im Artikel erwähnten Branded Entertainment Kampagne beteiligt.

Image Insights: Bilderkennung bei Brandwatch

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte! Diese bekannte Sprichwort gilt auch fürs Social Media Monitoring. Denn beim Veröffentlichen von Bildern, welche Logos von Marken enthalten, verzichten 80% der Autoren auf die Nennung der Marke im Beitrag. Und dementsprechend finden Monitoring-Tools, welche lediglich Texte bearbeiten, diese Bilder nicht. Ergo: Ohne ein Monitoring-Tool mit Bilderkennung, verpasst man als Unternehmen all diese Bilder!

Der Anbieter Brandwatch geht nun einen Schritt weiter: Die neue Lösung „Image Insights“ erkennt Logos in Bildern. Egal ob das eigene Logo oder das Logo der Konkurrenz.

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„Image Insights“ von Brandwatch in Aktion

Brandwatch gibt in den Unterlagen zu „Image Insights“ an, dass ihre Lösung zehn mal genauer arbeitet als die Lösungen der Konkurrenz. Das bedeutet: Weniger Spam und weniger Dubletten.

Für Nutzer von Monitoring-Tools bietet die Bilderkennung viele Vorteile und Anwendungsfelder. Brandwatch listet zehn solche Anwendungsfelder auf:

  1. Nutzergenerierte Inhalte entdecken
  2. ROI der Werbung berechnen
  3. Influencer entdecken
  4. Erkennen, wo Kunden Produkte (tatsächlich) nutzen
  5. Virale „Hits“ entdecken, bevor sie sich verbreiten
  6. Produktfeedback analysieren
  7. Missbräuche aufdecken
  8. Schädliche Inhalte frühzeitig entdecken
  9. Konkurrenz mittels Benchmarking analysieren
  10. Das eigene Logo überall finden

Weitere Informationen zu „Image Insights“ (inklusive Video): https://www.brandwatch.com/de/2017/06/image-insights/

Employee Advocacy: Mitarbeiter als Botschafter Teil 2

Im Beitrag „Employee Advocacy: Mitarbeiter als Botschafter“ vom Oktober 2015 wurde das Konzept der Employee Advocacy vorgestellt und auf spannende Tools für die Umsetzung hingewiesen.

Das Konzept der Employee Advocacy beschreibt die Bewerbung eines Unternehmens durch die Mitarbeiter.

Wie dies im Umfeld digitaler Marketing- und Kommunikationskonzepte normal ist, entwickelt sich auch die Tool-Landschaft im Bereich Employee Advocacy konstant weiter. Deshalb lohnt sich mehr als eineinhalb Jahre später ein Blick auf die im Artikel genannten Tools sowie neue Anbieter.

Die vier im ersten Beitrag genannten Tools Dynamic Signal, Hootsuite Amplify, Smarp und SoAmpli sind weiterhin aktiv. Weitere spannende Tools sind LinkedIn Elevate, Oktopost, Bambu, EveryoneSocial und Sociabble.

LinkedIn Elevate

Der grosse Vorteil von LinkedIn Elevate dürfte auf den ersten Blick ersichtlich sein: Es baut auf dem weltweit grössten Netzwerk zur Pflege von Geschäftskontakten auf. Und ist daher so nah wie möglich an den relevanten Zielgruppen. Mit der Elevate-Erweiterung positioniert sich LinkedIn erfolgreich im Employee Advocacy Umfeld und ermöglicht es Firmen ihre Mitarbeiter bei der Publikation von Qualitätsinhalten einzuspannen.

Oktopost

Oktopost ist ein bekanntes Social Media Management Tool für B2B-Unternehmen, welches unter anderem mit einer einfachen Oberfläche überzeugen kann. Durch die Erweiterung der Plattform mit Employee Advocacy Funktionalitäten eignet es sich bestens für bestehende Oktopost Kunden.

Bambu

Ähnliche Vorteile kann Bambu vorweisen: Es ist Teil von Sprout Social. Auch dieses Tool gibt Mitarbeitern ein tolles Werkzeug an die Hand, um Unternehmensinhalte auf einfache Weise in den eigenen Netzwerken zu veröffentlichen. Das Tool verfügt über ausgeklügelte Funktionalitäten für Administratoren, wie beispielsweise der Möglichkeit Beiträge mit Start- und Enddaten zu versehen. Zudem ermöglicht das Dashboard einen schnellen Überblick über die besten und damit teilenswertesten Beiträge.

EveryoneSocial

Die Lösung von EveryoneSocial ist insofern spannend, da sie sich sehr stark auf einzelne Teams und deren Mitglieder konzentriert. Dadurch soll die Garantie, dass Inhalte für die Mitarbeiter interessant sind abgesichert werden. Was wiederum die Aktivität auf der Plattform positiv beeinflusst.

Sociabble

Sociabble positioniert sich in der Employee Advocacy Landschaft als Tool, welches mehr als nur eine technologische Lösung anbietet. Die Kunden werden über unterschiedliche Dienstleistungen eng begleitet, was den Erfolg erhöhen soll.

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Launchplan von Sociabble

Dass dies ein wesentliches Element erfolgreicher Employee Advocacy Programme ist, wurde auf diesem Blog bereits mehrfach beschrieben:

Eine Übersicht an Employee Adocacy Tools bietet G2Crowd.

9 Stufen der Social Media Mündigkeit und der Einfluss auf Employee Advocacy

Wer bereits ein Employee Advocacy Tool in einem Unternehmen einführen durfte, kennt das Problem: Mitarbeiter nehmen das Tool unterschiedlich auf.

  • Wenige Mitarbeiter entpuppen sich schnell als enthusiastische Nutzer des Tools.
  • Viele Mitarbeiter lassen sich Zeit, um das Tools regelmässig zu nutzen.
  • Und einige Mitarbeiter nutzen das Tool grundsätzlich nicht.

Ein Faktor, der dieses unterschiedliche Verhalten (mit-)erklären kann, ist die unterschiedlich weit entwickelte Social Media Mündigkeit der Mitarbeiter. Das Unternehmen Tribal Impact unterscheidet zwischen 9 Stufen der Social Media Mündigkeit.

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9 Stufen der Social Media Mündigkeit

Einfach ausgedrückt illustriert die abgebildete Grafik folgendes: Je aktiver ein Mitarbeiter auf Social Media Plattformen ist und je grösser dabei sein Netzwerk ist, desto grösser ist seine Reife bei der Nutzung von Social Media. Dabei gilt es zu beachten, dass Mitarbeiter Verhalten mehrerer Stufen aufweisen können. Die unterschiedlichen Verhaltensweisen der einzelnen Stufen sind in einem Blogartikel von Tribal Impact anschaulich beschrieben.

Und was hat dies mit der Einführung von Employee Advocacy Programmen zu tun? Die Antwort auf diese Frage ist einfach: Wer es schafft, die Mitarbeiter den einzelnen Stufen zuzuordnen, weiss

  • wer vom Start weg ein Employee Advocacy Tool nutzen wird,
  • wer nach erfolgreicher Einführung das Tool ebenfalls nutzen wird und
  • wer auf die Nutzung des Tools von vornherein verzichten wird.

Dieses Wissen ist von Vorteil, um in jeder Phase der Einführung die richtigen Mitarbeiter zu involvieren!

Employee Advocacy: Zwei Tipps für erfolgreiches Onboarding

Der Erfolg von Employee Advocacy Programmen hängt massgeblich vom Onboarding der Mitarbeiter ab.

Im letzten Smarp Talk des Unternehmens Smarp gab Expertin Sarah Goodall, Gründerin von Tribal Impact,  zwei wertvolle Tipps, um das Onboarding der Mitarbeiter erfolgreich zu begleiten:

  1. Konsequenter Fokus auf die Mitarbeiter mit dem Ziel diese zu befähigen.
  2. Systematische Analyse der veröffentlichten und geteilten Links mit dem Ziel des Erfolgsnachweises.

Der ganze SmarpTalk „How to Onboard Employees into Employee Advocacy with Sarah Goodall“ mit vielen weiteren Tipps und Tricks kann unter dem folgenden Link nachgehört werden: https://soundcloud.com/user-553492795/smarp-talk-employee-advocacy-how-to-get-your-employees-onboard-with-sarah-goodall

Employee Advocacy: Mit Gamification zum Erfolg

Unter Gamification wird die Anwendung spieltypischer Elemente in einem eigentlich spielfremden Kontext verstanden.

Ob alt oder jung: Menschen lieben es zu spielen. Der Spass während des Spiels und der Ausblick auf einen Gewinn, lässt uns regelmässig an Spielen teilnehmen. Dieses Verhalten gewinnbringend für Unternehmen zu nutzen, ist Ziel von Gamification. Unter dem Begriff „Gamification“ wird folglich die Anwendung spieltypischer Elemente in einem eigentlich spielfremden Kontext verstanden.

Bei Employee Advocacy Tools gehören Gamification-Elemente, beispielsweise eine Rangliste der aktivsten Mitarbeiter, zum Standardprogramm. Immer mit dem Ziel, das Teilen von Inhalten spielerisch zu steigern.

Smarp, eine Lösung aus Finnland, geht einen Schritt weiter und hat dafür vor Kurzem den SmarpScore eingeführt.

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SmarpScore (Smarp)

Der SmarpScore, eine Zahl zwischen 1-100, ist gemäss Aussage Seitens Smarp der erste „Professional Influencer Index“. Er misst den professionellen Einfluss der Mitarbeiter über die verschiedenen Social Media Netzwerke hinweg. Je höher der Einfluss eines Mitarbeiters, desto höher der SmarpScore. Die Kennzahl wertet dabei Qualität höher wie Quantität. Das heisst insbesondere Beiträge mit hohem Engagement und vielen Reaktionen verbessern den SmarpScore. Roope Heinilä, Co-Founder und CEO von Smarp, erklärt warum:

„One of the biggest issues with gamified Employee Advocacy programs has been their focus on quantity instead of quality. SmarpScore changes this dynamic completely by putting the emphasis on influence, instead of the amount of activity. We see this as a major step towards achieving our goal of inspiring all professionals to become influencers“.

Mit dem SmarpScore bietet Smarp neu seinen Kunden ein spannendes Gamification-Element an, welches hoffentlich dazu Beiträgt, dass die Nutzung der Plattform steigt und Employee Advocacy Projekte zu einem Erfolg werden.